Matchberichte
| Unglückliche Niederlage gegen den Leader | 06.11.2011 - 12:51 |
|
Der FC Ibach zeigte gegen den Leader über lange Zeit eine gute Leistung und bot den Zugern vor allem in der ersten Halbzeit Paroli. Durch ein unglückliches Gegentor in der 82. Minute mussten die Muotadörfler aber trotzdem den Platz als Verlierer verlassen.
Von Armin Reichlin
 Ibachs Offensive konnte die starke Zuger Abwehr nicht überwinden
Beide Mannschaften starteten bei perfekten äusseren Bedingungen sehr vorsichtig in die Partie. In der 10. Minute konnte Ibach einen Freistoss von der linken Seite her treten. Die Zuger Verteidigung vergas dabei in der Mitte den mitgelaufenen Wasescha, welcher frei zum Kopfball ansetzten konnte. Leider war sein Abschluss zu wenig präzis und zog am Tor vorbei. Auch in der Folge waren es mehrheitlich die Blau-Weissen, welche mehr Spielanteile besassen, und immer wieder gefährlich vor das Gehäuse von Keeper Groth kommen konnten.
Harmloser Leader Von den Zugern, die ohne die gesperrten Boz und Jäger antreten mussten, war in der ersten Halbzeit nicht viel zu sehen. Der Leader hatte grosse Mühe mit dem aggressiven Vorchecking der Heimmannschaft. In der 42. Minute waren es wiederum die Ibächler, welche ein Ausrufezeichen setzten konnten. Afazi dribbelte sich zentral vor dem Tor frei und zog aus 25 Meter trocken ab. Zugs Schlussmann konnte aber in extremis retten. Mit dem torlosen Unentschieden schickte der Referee die beiden Mannschaften in die Kabine.
Ereignislose Zweite Halbzeit Beide Teams starteten unverändert in die zweite Halbzeit. Ibach stand etwas tiefer und dadurch kam Zug nun besser ins Spiel. Nach der Hereinnahme von Spielertrainer Jurendic in der 57. Minute konnte Ibach wieder mehr Spielanteile im Mittelfeld verbuchen. Die Partie selber plätscherte aber dahin – Zug konnte nicht wie gewohnt sein Spiel aufziehen und Ibach versuchte es vor allem mit langen Bällen, welche mehrheitlich durch die sichere Abwehr des Leaders abgefangen werden konnten. Durch diese Spielkonstellation konnte sich keine der beiden Mannschaft hervorheben und sich auch keine weiteren Chancen mehr kreieren.
Hektische Schlussphase In der 82. Minute dann die spielentscheidende Situation. Ibachs Di Secli konnte einen Angriff der Zuger nur noch regelwidrig stoppen. Schiedsrichter Torini beurteilte die Situation als Notbremse und zeigte dem Ibächler die rote Karte. Der daraus resultierende Freistoss von Mirzed Mehidic wurde von Ibachs Jevremovic derart unglücklich abgelenkt, dass Schlussmann Ibrahimi keine Chance hatte. Zug führte entgegen dem Spielverlauf mit 0-1. Ibach riskierte nun alles und entblösste damit natürlich auch die eigene Abwehr. Nach einem weiteren Konter von Zug stand plötzlich Bernet in der 89. Minute alleine vor dem Tor. Sein missglückter Abschluss zog aber weit über das Gehäuse. Ibachs Bemühungen für den Ausgleich endeten abrupt, als auch Dacic nach einer Notbremse das Feld frühzeitig verlassen musste. Mit dieser unglücklichen Niederlage geht Ibach nun in die Winterpause. Trotz dieses negativen Abschlusses kann man von einer durchaus positiven Vorrunde sprechen, und man darf gespannt sein, wie der FC Ibach die Rückrunde gestalten wird.
FC Ibach – Zug 94 0:1 (0:0).Gerbihof, 300 Zuschauer. – SR: Torini. – Tore:83. Mehidic Mirzet 0:1. – FC Ibach:Ibrahimi; Saner, Wasescha, Dacic, Di Secli; Steiner, Hoxha (90. Kündig), Lokaj, Lustenberger; Jevremovic, Afazi (57. Jurendic). – Zug 94:Groth; Imsirovic (61. Mazenauer), Mehidic Mirzet, Mehidic Amel, Lapcevic, Palatucci, Rey, Salatic, Mehidic Muamer (79. Scherrer), Bernet, Sulejmani (90. Manuel). – Verwarnungen:20. Hoxha, 27. Palatucci, 67. Dacic, 74. Bernet – Rote Karten:83. Di Secli, 90. Dacic. – Bemerkungen:Ibach ohne Kost, Ruhstaller und Peter (alle verletzt); Zug ohne Boz und Jäger (beide gesperrt). |
|
|
| |
| Ibach mit weiterem Sieg | 23.10.2011 - 10:13 |
|
Der FC Ibach konnte am Samstag weitere drei Punkte ins Trockene bringen. Nach dem etwas harzigen Saisonstart kommen die Muotadörfler nun immer besser in Fahrt und bezwingen den FC Sursee daheim mit 1:0. Ibach überzeugte dabei vor allem mit solidem Defensivverhalten.
Von Armin Reichlin
 Ibach Defensive vermochte zu überzeugen
Beide Teams starteten verhalten in die Partie. In den ersten 15 Minuten konnte keine der beiden Mannschaften offensive Akzente setzten. In der 16. Minute aber startete Ibachs Afazi seinen Turbo und tankte sich auf der rechten Seite durch den Strafraum der Luzerner. Sursees Verteidiger Celik konnte diesen nur noch mit einer regelwidrigen Intervention stoppen – Elfmeter für Ibach. Lustenberger übernahm die Verantwortung, setzte aber seinen Schuss nur an den Pfosten.
Ibach mit mehr Spielanteilen In der 25. Minute eine weitere sehenswerte Aktion der Muotadörfler. Nach einer tollen Ballstafette über mehrere Stationen kam Jevremovic rund 20 Meter vor dem Tor zum Abschluss. Sein Schuss parierte Schlussmann Meier aber souverän. Die Mannschaft von Trainer Stefan Marini konnte in dieser Phase das Spielgeschehen im Mittelfeld ausgeglichen gestalten, wirklich gefährlich kam der FC Sursee aber nicht vor Malnatis Gehäuse. In der 35. Minute konnte Ibach seine Überlegenheit auch ausnützten. Nach einer missglückten Abwehraktion Sursees zeigte Afazi seine Abgeklärtheit und schob eiskalt zur verdienten 1:0 Führung für die Blau-Weissen ein.
Ereignislose 2. Halbzeit Nach dem Pausentee waren es wiederum die Ibächler, welche die Initiative ergriffen. Das Heimteam konnte aber die leichten Vorteile nicht für weitere Torchancen ausnutzen. Ab der 60. Minute versuchte der FC Sursee nun auch vermehrt in den Angriff zu gehen. Ihre Bemühungen wirkten aber eher harmlos. Die Ibächler selber beschränkten sich in dieser Phase auf solides Abwehrverhalten und auf punktuelle Konteraktionen. Die Zuschauer mussten sich bis zur 83. Minute gedulden, ehe die Muotadörfler zur nächsten gefährlichen Aktion kamen. Nach einer schönen Kombination scheiterte Ruhstaller aus spitzem Winkel am starken Schlussmann Meier. In der Nachspielzeit wurde es noch einmal brenzlig vor dem Tor der Ibächler. Der äusserst sicher wirkende Schlussmann Malnati rettete mit seinen beiden Glanzparaden den über das ganze Spiel her gesehenen sicher verdienten Sieg. Mit diesen drei Punkten macht Ibach in der Tabelle weiter Boden gut und scheint für das kommende Derby gegen den SC Goldau gewappnet zu sein.
FC Ibach – FC Sursee 1:0 (1:0).Gerbihof, 150 Zuschauer. – SR: Pilipovic. – Tore:35. Afazi 1:0, – FC Ibach:Malnati; Saner, Wasescha, Dacic, Di Secli; Steiner, Hoxha (65. Jurendic), Lokaj, Lustenberger (62. Ruhstaller); Jevremovic, Afazi (82. Peter). – FC Sursee:Meier, Pinto, Dahinden, Kistler, Celik, Steinmann (65. Nagbe), Wyder, Joos (87. Türkal), Peter, Dedic, Pizzo (65. Hauri). – Verwarnungen:17. Celik, 24. Hoxha, 78. Di Secli (alle Foulspiel). – Bemerkungen:Ibach ohne Kost, Jurcevic (verletzt), Hürlimann und Kündig (abwesend). |
|
|
| |
| Afazi erlöste die Ibächler | 16.10.2011 - 18:58 |
|
Lange mussten die Ibächler Anhänger gestern in Aegeri zittern, bis das vorentscheidende 0:2 für die Gäste fiel. Afazi und Steiner trafen zum wichtigen FCI-Sieg.
Von Lukas von Euw
 Ibach blieb ohne Gegentreffer: Der FCI konnte in Aegeri den dritten Saisonsieg feiern.
Bei schönem, aber kaltem Wetter trafen gestern der FC Aegeri und der FC Ibach im Derby aufeinander. Für beide Mannschaften war es eine wegweisende Partie. Die Gäste aus Ibach starteten konzentriert und taten von Beginn weg mehr fürs Spiel. In der 10. Minute hätte Simon Steiner nach schöner Flanke von Alain Saner die Führung auf dem Fuss gehabt, seine Direktabnahme geriet jedoch zu hoch. Nur eine Minute später kam aber auch Aegeri ein erstes Mal gefährlich vors Ibächler Tor, Fereira legte zurück auf Häusler, dessen Schuss von FCI-Hüter Malnati pariert wurde. Danach flachte das Spiel etwas ab, auf beiden Seiten gab es kaum nennenswerte Torszenen. Erst nach einer halben Stunde kamen die Ibächler wieder gefährlicher vors gegnerische Tor, Jevremovics Schuss ging aber übers Gehäuse. In der 34. Minute endlich die Ibächler Führung, Lustenberger legte herrlich für Simon Steiner auf, dieser traf präzis ins lange Eck zum 0:1. Aegeri kam auch in der Folge nur wenig vors Ibächler Tor. Kurz vor der Pause wurde es aber doch noch brenzlig, wieder bediente Fereira seinen Sturmpartner Häusler, welcher aber wieder am gut herauskommenden Torhüter Malnati scheiterte.
Schlussphase unnötig spannend Nach der Pause kam Aegeri immer besser ins Spiel. Jedoch eröffneten die erhöhten Offensivbemühungen der Platzherren den Ibächlern mehr Platz für Konter. Bei einem Eckball nach etwas mehr als einer Stunde hätten Jevremovic per Kopf und Wasescha im Nachschuss die Führung ausbauen können. Auch Di Secli nur wenig später verpasste die Vorentscheidung. So mussten die Ibächler Anhänger lange bangen, bis in der Schlussphase der eingewechselte Afazi zum 0:2 traf. Afazi antizipierte richtig und fing einen Aegeri-Rückpass ab, liess seinen Gegenspieler und Goalie Heinrich aussteigen und schob ein zur Entscheidung. Ein wichtiger Sieg des FC Ibach, auch fürs Selbstvertrauen. (lve)
FC Aegeri – FC Ibach 0:2 (0:1).– Chruzelen, Unterägeri. 250 Zuschauer. SR: Matthias Schwaller. – Tore:34. Steiner 0:1, 87. Afazi 0:2. – FC Aegeri:Heinrich; Erdogan (85. Boog), Rodriguez, Grob, Palatucci; Martin, Marco Schwarzenberger, Rogenmoser (74. S. Meier), Kempf; Fereira (65. Gschwend), Häusler. – FC Ibach:Malnati; Di Secli, Dacic, Wasescha, Saner; Steiner (92. Jöhl), Jurendic, Lokaj, Ruhstaller (60. Afazi); Lustenberger, Jevremovic (81. Peter). – Verwarnungen:35. Di Secli (Foul), 77. Erdogan (Reklamieren). |
|
|
| |
| Überzahl nicht ausgenutzt | 09.10.2011 - 18:07 |
|
Der FC Ibach konnte am Samstag eine Stunde lang mit einem Mann mehr spielen, schaffte es aber nicht, gegen die kampfstarken Hergiswiler zu gewinnen. Ein Sieg wäre verdient gewesen.Von Lukas von Euw Als in der 33. Minute beim Stand von 0:1 für den FC Ibach der Hergiswiler-Torhüter Samuel Blättler die rote Karte erhielt, deutete praktisch alles auf einen Ibächler Sieg hin. Der Fussball hat jedoch manchmal seine eigenen Gesetze. Aber der Reihe nach: Die Gäste aus Ibach starteten gut und konnten in der 16. Minute in Führung gehen. Samuel Lustenberger lancierte Jevremovic, Goalie Blättler zögerte etwas zu lange und wurde umspielt – 0:1. Dann nach einer halben Stunde die erwähnte Notbremse: Samuel Lustenberger wurde von Hergiswil-Hüter Blättler gefällt, rote Karte und Freistoss am Sechzehnerrand. Der eingewechselte Ersatztorhüter Eich konnte den guten Freistoss von Jevremovic über die Latte lenken. Auch beim anschliessenden Eckball wurde es eng, Jevremovic per Kopf und Steiner im Nachschuss hätten die Führung auf 0:2 ausbauen können, ja gar müssen. Eich parierte zwei Mal Klasse. Wer die Tore nicht macht, kriegt sie. Mombelli konnte noch vor der Pause mit einer sehenswerten Direktabnahme ins hohe Eck ausgleichen – unhaltbar für FCI-Hüter Malnati. In dieser Szene machte die Ibächler Abwehr keinen guten Eindruck, Mombelli kam im Sechzehner unbedrängt zum Abschluss. Siegtreffer wollte nicht gelingenIn der zweiten Hälfte drückten die Ibächler von Beginn weg. Hergiswil sah sich in die Defensive gedrängt, kämpfte aber mit einem Mann weniger mit viel Herzblut und stämmte sich gegen die drohende Niederlage. Die Ibächler bissen sich an der kompakten Verteidigung der Hergiswiler die Zähne aus. Richtig gute Chancen konnten sich die Gäste nicht erspielen, einzig der beste Mann der Ibächler, Samuel Lustenberger, sowie Boris Jevremovic hatten einige gute Szenen. Auf der Gegenseite hatte FCI-Hüter Malnati eine ruhige zweite Halbzeit und musste nur wenig eingreifen. Ibach drückte und drückte, die Zeit lief der Jurendic-Elf aber davon. In der spannenden Schlussphase verpassten Jevremovic und Jurendic den Siegtreffer. Und Alain Saner hatte nach gutem Durchspiel vielleicht besser selber abgeschlossen, anstatt den Pass in die Mitte zu spielen. So blieb es beim unentschieden, welches sich die aufopfernd kämpfenden Hergiswiler redlich verdienten. Ein Sieg für die Ibächler wäre aber auch nicht unverdient gewesen. FC Hergiswil – FC Ibach 1:1 (1:1). – Grossmatt. 200 Zuschauer. – Tore: 16. Jevremovic 0:1, 40. Mombelli 1:1. – FC Hergiswil: S. Blättler; Walker, Arnold, A. Vogel, Hensler; Weber (34. Eich), Zimmermann (84. Erni), Würsch, Mombelli; J. Blättler, Eberhard (73. N. Blättler). – FC Ibach: Malnati; Di Secli, Dacic, Wasescha, Saner; Steiner (87. Peter), Lokaj, Lustenberger, Hoxha (77. Kost), Ruhstaller (67. Jurendic); Jevremovic. – Verwarnungen: 30. Ruhstaller, 65. Hoxha, 68. Lokaj, 69. Walker, 88. Kost (alle Foul). – Platzverweis: 33. S. Blättler (Notbremse). |
|
|
| |
| Ibach mit erstem Heimsieg | 03.10.2011 - 13:52 |
|
Der FC Ibach konnte am Samstag seinen ersten Heimsieg einfahren. Die Muotadörfler waren über die ganze Spielzeit das dominante Team. Boris Jevremovic konnte sich dank zwei Toren als Doppeltorschütze feiern lassen. von Reto Schmid Eschenbachs Verteidieger konnten die Ibächler nicht stoppenBereits in der 5. Minute kam das Heimteam zu seiner ersten Möglichkeit. De Seclis Freistoss war aber ungefährlich sodass Amhof halten konnte. Nur eine Minute später setzte Jevremovic einen guten Schuss neben das Tor. Die Muotadörfler liessen die Gäste in dieser Phase nicht ins Spiel kommen und kamen durch Afazi und Jevremovic zu Möglichkeiten. Eschenbach hatte wenig entgegenzusetzen. Jevremovic mit der FührungIn der 40. Minute setzte sich Boris Jevremovic mit einer schönen Einzelleistung durch und konnte das verdiente 1:0 erzielen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit legte Afazi den Ball zurück auf Jevremovic dieser vergab aber aus aussichtsreicher Position. Die erste Chance der zweiten Halbzeit gehörte wiederum dem Heimteam, Waseschas Kopfball landete aber über dem Tor. In der 54. Minute kam der FC Eschenbach zu einer ihrer bis anhin raren Chancen. Der vorher genannte Wasescha konnte aber klären. Nur eine Minute später konnte Alain Saner in extremis noch auf der Torlinie klären. Danach waren aber die Ibächler wieder am Drücker. So konnte Boris Jevremovic in der 70. Minute das Score auf 2:0 erhöhen. Malnati spielt zu NullNun war es wieder die Jurendic-Elf die den Ton angab. Lokaj hatte zwei gute Möglichkeiten, doch sein Torerfolg blieb aus. Ibach kam durch Samuel Lustenberger noch zur letzten Chance des Spiels, dieser aber setzte seinen Schuss neben das Tor. So setzte sich das bessere Team zu Recht mit 2:0 durch. Besonders zufriedenstellend wird dieser Sieg für Ersatztorhüter Patrick Malnati sein, der zum zweiten Mal in Folge zu Null spielen konnte. FC Ibach – FC Eschenbach 2:0 (1:0). Gerbihof, 130 Zuschauer. - SR: Shahin Ramzi. – Tore: 40. Jevremovic 1:0, 70. Jevremovic 2:0. FC Ibach: Malnati; Saner, Wasescha, Dacic, Di Secli; Ruhstaller (20. Steiner), Hoxha, Lokaj (86. Jöhl), Lustenberger; Jevremovic, Afazi (65. Jurendic). – FC Eschenbach: Amhof; Stocker Dominik, Duss (46. Henzen), Emmenegger Lukas, Ulrich; Emmernegger Marco, Stocker Samuel, Odermatt, Meier (72. Frank); Sager, Muggli (35. Schäfer).- Verwarnungen: 23. Meier, 53. De Secli (beide Reklamieren), 56. Steiner , 56. Stocker, 90. Emmenegger Marco (alle Foul). Bemerkungen: Ibach ohne Kündig, Kost, Hürlimann (alle abwesend). Doppelstorschütze Jevremovic nach dem 2:0 |
|
|
| |
| Ein Krimi zum Saisonauftakt | 31.07.2011 - 19:32 |
|
Der FC Ibach lieferte sich am Samstag einen unterhaltsamen und spannenden Cupfight gegen den FC Spiez. Trotz zwischenzeitlichem 2:0-Vorsprung und einem Mann mehr, gewannen die Ibächler erst nach Verlängerung.
von Lukas von Euw

Als in der 70. Minute Spiez-Goalie Sven Simon nach einer Notbremse an Samuel Lustenberger die rote Karte sah und Ibachs Neuzugang Boris Jevremovic vom Elfmeterpunkt zum 2:0 traf, schien die Partie vorentschieden. Dem war aber nicht so: Die Gäste aus dem Berner Oberland kämpften sich trotz Unterzahl zurück. Der FC Spiez war schon zuvor ebenbürtig und verzeichnete in der ersten Halbzeit einige gute Chancen. Ibach hatte zwar mehr Spielanteile, liess sich aber bei den schnellen Gegenstössen der Berner mehrmals überrumpeln. Die Platzherren zeigten aber auch, was sie offensiv drauf haben. Mit teilweise sehr gepflegten Kombinationsspiel arbeiteten sich die Ibächler vors gegnerische Tor, zu nennenswerten Chancen kam die Jurendic-Elf jedoch nur selten. Neuzugang Boris Jevremovic vergab in der 36. Minute die vorerst beste Gelegenheit.
Ibach nach dem 2:0 zu naiv In der zweiten Hälfte nam die Partie deutlich an Fahrt auf. FCI-Trainer Jurendic stellte sein Team um und belebte damit die Offensivaktionen seiner Mannschaft. Nachdem zuvor Driton Hoxha eine Grosschance ungenutzt liess, machte es Samuel Lustenberger nur wenig später besser. Auf Vorlage von Hoxha konnte er in der 57. Minute zum 1:0 für die Ibächler einschiessen. Die Spiezer kamen zehn Minuten später zur Ausgleichschance, auf Flanke von Wymann sah Patrick Walter seinen platzierten Kopfball durch eine spektakuläre Flugeinlage von FCI-Hüter Ibrahimi abgewehrt. In der 70. Minute dann die vermeindlich spielentscheidende Situation: Jevremovic lancierte Lustenberger, der umspielte Spiez-Goalie Simon und konnte nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Der eingewechselte Ersatztorhüter Azizi hatte gegen den platzierten Penalty von Jevremovic keine Chance. Spiez sah nun mit einem Mann weniger wie der sichere Verlierer aus, kämpfte sich aber eindrücklich zurück. Innerhalb von zwei Minuten trafen Buri und Wymann zum 2:2-Ausgleich. Ibachs Defensive machte dabei für einmal keinen guten Eindruck.
Jevremovic zeigte seine Klasse Nur wenig später traf aber erneut Jevremovic zum 3:2 und stellte damit die Weichen wieder auf Sieg. Spiez gab sich aber immer noch nicht geschlagen und kam wieder zurück, erneut traf Wymann nach einem vermeidbaren Freistoss am Sechzehnerrand. Danach überstürzten sich die Ereignisse in dieser spannenden Schlussphase. Zuerst vergab Jevremovic aus ähnlicher Distanz wie bei seinem zweiten Tor, dann mussten die Ibächler aber mächtig zittern. Zuerst verpassten Gerber und Buri den Lucky-Punch für Spiez, die grösste Chance hatte aber in der 94. Minute Patrick Walter, der aber von Alain Saner verfolgt und schlussendlich entscheidend gestört werden konnte. Saner rettete seinen FCI also in die Verlängerung.
Spiez hätte den Sieg nicht geklaut In dieser hatten die Ibächler klar die Oberhand, Spiez lief auf dem Zahnfleisch und beschränkte sich aufs Verteidigen. Bei einem der spärlichen Gegenstösse der Gäste in der 107. Minute musste Kevin Kost am Sechzehnerrand die Notbremse ziehen, Schiedsrichter Hänggi liess jedoch weiterspielen. Spiez spielte aufopfernd und hätte sich den Sieg absolut verdient. Als sich die Zuschauer schon auf ein Elfmeterschiessen einstellten, liess Ibachs Neuzugang Boris Jevremovic vier Minute vor dem Ende seine Klasse erneut aufblitzen. Der 27-jährige Stürmer lief wieder geschickt in die Gasse und wurde von Hoxha mustergültig bedient. Mit seinem dritten Treffer lässt Jevremovic den FCI damit weiter vom Schweizer Cup träumen. Die zweite Qualirunde findet am kommenden Wochenende statt.
FC Ibach – FC Spiez 4:3 n.V. (3:3, 0:0). – Gerbihof, Ibach. 100 Zuschauer. SR: Hänggi. – Tore: 57. Lustenberger 1:0, 74. Jevremovic (Foulelfmeter) 2:0, 76. Buri 2:1, 78. Wymann 2:2, 83. Jevremovic 3:2, 87. Wymann 3:3, 116. Jevremovic 4:3. – FC Ibach: Ibrahimi; Saner, Wasescha, Kost, Steiner; Ruhstaller, Hoxha, Jurcevic (82. Kündig), Lustenberger; Jevremovic, Peter (46. Lindauer; 105. Hürlimann). – FC Spiez: Simon; Bürki (73. Azizi), Baumgartner, Schmid, Klossner; Picardi (63. Deckart), Buri, Gerber, Müller; Walter, Wymann (101. Fahrni). – Bemerkungen: 70. Rote Karte Simon (Notbremse). Ibach ohne Di Secli, Afazi, Jöhl und Lokaj. |
|
|
| |
| Eine Kür zum Saisonabschluss | 13.06.2011 - 18:19 |
|
Der FC Ibach beendete die Saison am Samstag mit einem Kantersieg in Eschenbach. Dzavit Afazi sicherte sich im letzten Spiel dank zwei weiteren Treffern die Torjägertrophäe.
von Lukas von Euw
 Torschützenkönig der Liga-Gruppe: Mit Dzavit Afazi stellt der FC Ibach den Toptorjäger der Liga.
Für beide Mannschaften ging es im letzten Spiel um nichts mehr. Trotzdem wollten sich die Teams natürlich ordentlich von ihren Anhängern verabschieden. Eschenbachs Mario Sager setzte schon nach wenigen Minuten das erste Ausrufezeichen, seinen satten Schuss konnte FCI-Hüter Ibrahimi aber an die Latte lenken. In der Folge waren es eher die Ibächler, welche zu den besseren Chancen kamen. Das Führungstor fiel allerdings erst in der 40. Minute, als Matoshi auf Vorlage von Lustenberger mit einem trockenen Schuss zum 0:1 traf. Kurz vor der Pause erhöhten die Gäste gar auf 0:2, Dzavit Afazi schnappte Zimmermann den Ball weg und schob diesen eiskalt ins lange Eck.
Afazis Mission geglückt Für Dzavit Afazi ging es in diesem Spiel noch um etwas, er hatte die Chance, zum Torschützenkönig der Liga zu werden. Mit seinem 17. Saisontreffer in der 61. Minute schaffte dies der FCI-Torjäger auch, natürlich zur grossen Freude von ihm und seinen Mitspielern. Mit dem 0:3 war bei Eschenbach die Luft total draussen. Der FCI erhöhte fast im Minutentakt auf 0:5, Marinko Jurendic und Sämi Lustenberger, mit dem schönsten Treffer des Abends, trafen für die Ibächler. Als Abschiedsgeschenk traf auch Genc Matoshi mit seinem zweiten Treffer, und auch der eingewechselte Pascal Schnarwyler verabschiedete sich mit einem Treffer zum 0:7. Beide Spieler verlassen den FCI und bedankten sich mit einem Tor zum Abschluss. Die Ibächler dürfen mit der Rückrunde zufrieden sein, dies zeigt sich auch auf der inoffiziellen Rückrunden-Tabelle, auf welcher der FCI den zweiten Rang belegt. FCI-Trainer Marinko Jurendic: «Es hat sehr Spass gemacht mit dieser Truppe. Wir hatten uns vor der Rückrunde im Trainingslager in Valencia eingeschwört und auch in der Folge hart gearbeitet. Die gute Moral im Team widerspiegelte sich auch in der tollen Form in den letzten Spielen.»
FCI mit hohen Zielen Hinsichtlich der kommende Saison zeigen sich die Ibächler sehr ambitioniert. «Wir wollen vorne mitspielen. Meine Mannschaft ist hungrig und willig, an der Spitze mitzumischen. Ein möglicher Aufstieg ist aber immer eine Glückssache. Unser Vorteil ist, dass wir keinen Druck haben und vom Verein in jeder Hinsicht toll unterstützt werden.» Mit dem bereits feststehenden Zuzügen Boris Jevremovic und Xhevat Lokaj konnten die Ibächler zwei starke einheimische Spieler verpflichten. Die neue Saison startet Ende Juli mit der Cup-Qualifikation, die Meisterschaft beginnt Mitte August.
FC Eschenbach – FC Ibach 0:7 (0:2). – Weiherhus, 250 Zuschauer. – SR: Cairoli. – Tore: 40. Matoshi 0:1, 44. Afazi 0:2, 61. Afazi 0:3, 64. Jurendic 0:4, 66. Lustenberger 0:5, 83. Matoshi 0:6, 86. Schnarwyler 0:7. – FC Eschenbach: Buholzer; Frank, Stauber (82. Poletti), Zimmermann, Emmenegger; Jermann (46. Henzen), Stocker (77. Duss), Odermatt, Meier; Neff, Sager. – FC Ibach: Ibrahimi; Steiner, Mathis, Wasescha, Di Secli; Lustenberger, Kost (78. Hoxha), Jurendic (74. Annen), Hürlimann; Matoshi, Afazi (81. Schnarwyler). – Verwarnungen: 50. Wasescha (Foul). – Bemerkungen: 6. Lattenschuss Sager. – Ibach ohne Saner, Jurcevic, Ruhstaller, Peter und Jöhl. |
|
|
| |
| Schützenfest bei Ibachs Heim-Dernière | 05.06.2011 - 19:07 |
|
Im letzten Heimspiel der Saison verabschiedete sich der FC Ibach mit einem Torfestival von seinem Publikum. Der bereits als Absteiger feststehende Gegner war jedoch kein Gradmesser.
Von Lukas von Euw
 Der FCI ist in Fahrt: Der Ibächler Pascal Hiob kam im letzten Heimspiel zu seinem Saisondebüt.
Das letzte Heimspiel der Saison begann für die Ibächler nicht optimal, denn Ruhstaller holte sich beim ersten Spurt eine Zerrung und musste wenig später verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Dass die Gäste aus Balerna jedoch überhaupt keine Gefahr darstellten, zeigte sich schon früh im Spiel. Die Tessiner hatten keine Zuordnung und wirkten lust- und konzeptlos. Die Ibächler setzten die Gäste dementsprechend früh unter Druck und übernahmen das Spieldiktat von Beginn weg. Das erste Tor liess dann auch nicht lange auf sich warten, Jurendic lancierte Afazi, dieser legte wieder zurück auf Jurendic, welcher mit einem trockenen Schuss zum 1:0 traf. Auch in der Folge ging das Spiel praktisch nur in eine Richtung, das zweite Tor fiel allerdings erst nach einer halben Stunde. Mit effizientem Pressing setzte Jurendic Balerna-Hüter Fusella bei einem Rückpass unter Druck und schnappte diesem den Ball weg – 2:0.
Klassischer Hattrick von Jurendic Und nur acht Minuten später war es wieder der Ibächler Spielertrainer, der mit dem 3:0 zum lupenreinen Hattrick traf. Wenig später hätte Matoshi noch vor der Pause um ein Haar sogar das vierte Tor nachgelegt, sein herrlicher Schuss prallte aber an die Latte. Gegner Balerna stand mehrheitlich nur Spalier und kam in der ganzen ersten Hälfte nur zu einer Gelegenheit, als kurz vor dem dritten Treffer Cristian Comel nach einem langen Ball Torhüter Ibrahimi umspielte, dann aber aus spitzem Winkel verzog. Nach einer Stunde startete die Gala des Dzavit Afazi. Innert fünf Minuten erhöhte der FCI-Torjäger auf 5:0 und war nun ebenfalls auf dem Weg zum lupenreinen Hattrick. Diesen vermieste ihm aber Balernas Alberto Pietra, der für seine Mannschaft in der 70. Minute wenigstens den Ehrentreffer markieren konnte.
Zwei sehenswerte Treffer Nur drei Minuten später konnten die Zuschauer den schönsten Treffer des Abends bestaunen, Di Secli hielt aus gut 20 Metern drauf und traf herrlich ins hohe Eck. Und auch Afazis 7:1 war ein schöner Weitschuss, der via Lattenunterkante den Weg ins Tor fand. Der FCI konnte im letzten Heimspiel den höchsten Saisonsieg feiern, während dem sich die Tessiner als schlechte Verlieren zeigten. Schon in der Schlussphase stiegen die Gäste teilweise überhart ein, und es wurden fleissig verbale “Nettigkeiten“ ausgetauscht. Nach einer Tätlichkeit stellte Schiedsrichter Bardet in der 76. Minute van Binst vom Platz, Ruhe kehrte dadurch jedoch nicht ein. Die Ibächler liessen sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und gaben die Antwort auf dem Platz. Damit blieben die Ibächler auch im siebten Rückrunden-Heimspiel ungeschlagen und haben mit 39 Punkten schon jetzt die statistisch beste 2. Liga-Inter Saison seit dem Aufstieg vor drei Jahren absolviert.
FC Ibach – SC Balerna 7:1 (3:0). – Gerbihof, 250 Zuschauer. – SR: Bardet. – Tore: 12. Jurendic 1:0, 29. Jurendic 2:0, 37. Jurendic 3:0, 61. Afazi 4:0, 66. Afazi 5:0, 70. Pietra 5:1, 73. Di Secli 6:1, 79. Afazi 7:1. – FC Ibach: Ibrahimi; Steiner, Mathis, Wasescha, Di Secli; Ruhstaller (5. Hiob; 72. Annen), Matoshi, Kost, Hürlimann; Jurendic (62. Gabriel), Afazi. – SC Balerna: Fusella; van Binst, Ramon, Crivelli, Rehmann; Ostinelli, Piccioli, Sidari, Pozzato; Pietra, Comel. – Verwarnungen: 32. Ostinelli (Foul), 39. Di Secli (Reklamieren), 60. Pietra (Foul). – Platzverweis: 76. Van Binst (Tätlichkeit). – Bemerkungen: 39. Lattenschuss Matoshi. Ibach ohne Hoxha, Lustenberger (beide gesperrt), Saner, Peter, Schnarwyler und Jöhl. – Vor dem Spiel wurden beim FCI die Abgänger Mathis, Matoshi, Gabriel und Schnarwyler verabschiedet. |
|
|
| |
| FC Ibach ärgert den Leader | 29.05.2011 - 20:26 |
|
Vor 450 Zuschauern erkämpfte sich der FC Ibach gestern in Muri einen Punkt. Afazi konnte in der Schlussphase das 1:1 erzielen und sicherte den Ibächlern damit ein etwas schmeichelhaftes Unentschieden.
von Lukas von Euw
 Rassiges Spiel in Muri: Ibachs Alain Saner (links) gegen Muris Torschütze Sergio Colacino.
Nachdem die Verfolger ebenfalls punkteten, konnte Tabellenführer FC Muri gestern den Aufstieg zwar noch nicht klar machen, diesem aber mit einem Sieg einen grossen Schritt näher kommen. Dementsprechend entschlossen starteten die Aargauer in die Partie. Bereits nach etwas mehr als einer Minute setzte Frédéric Schaub einen Kopfball an den Pfosten, und nur wenig später vergab auch Sandro Streuli mit einem satten Schuss sein Ziel. Die Platzherren machten mächtig Druck, die Gäste kamen zu Beginn des Spiels kaum aus der eigenen Hälfte. Erst nach zehn Minuten beruhigte sich das Geschehen etwas, Ibach kam besser ins Spiel. Die besseren Chancen erarbeitete sich aber weiterhin der Leader. In der 20. Minute erkämpfte sich Schaub den Ball und legte auf für Colacino, dem die Ibächler im Strafraum zu viel Platz gewährten, worauf sich dieser nicht zwei Mal bitten liess und mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 1:0 traf.
Muri über weite Strecken besser Die Ibächler brauchten eine Weile, um dieses Gegentor zu verkraften, kamen dann aber gegen Ende der ersten Halbzeit ihrerseits zu guten Szenen. Afazi und Hoxha hätten den Ausgleich auf dem Fuss gehabt, wie auch Ruhstaller nach einer schönen Einzelleistung, sowie per Abpraller erneut Hoxha. Die Führung der Gastgeber ging aber anhand der Spielanteile völlig in Ordnung. Auch nach der Halbzeitpause hatte Muri mehr von der Partie. Vorallem bei Standardsituationen waren die Platzherren immer wieder gefährlich. In der 51. Minute hämmerte Colacino aus dem Hinterhalt übers Tor, und nur wenig später war FCI-Hüter Ibrahimi auf dem Posten, als Pascariello einen Freistoss seitlich am Sechzehnerrand aufs Tor zirkelte. Bei den Ibächler passte nicht viel zusammen, gegen die aufsässigen und kompakten Aargauer taten sich die Muotadörfler sehr schwer. Das Team von Marinko Jurendic konnte sich bei Schlussmann Gezim Ibrahimi bedankten, dass die Partie nicht vorzeitig entschieden war. Der FCI-Hüter rettete in der 70. und der 76. Minute zwei Mal gegen Sandro Streulis Distanzschüsse.
Glücklicher Ausgleich für Ibach In der Schlussphase stellten die Ibächler auf eine offensivere Ausrichtung um, ohne aber die Defensive zu vernachlässigen. Die eingewechselten Jurendic und Hürlimann kamen zu guten Schussgelegenheiten, die grösste Chance verpasste aber Afazi nach einem Eckball von Lustenberger. Der FCI-Torjäger zeigte dann aber in der 86. Minute einmal mehr, wie wichtig er für die Ibächler ist. Nach einem langen Ball von Jurendic setzte sich Afazi im Strafraum durch und bezwang mit etwas Glück Torhüter Felder zum 1:1. Der FC Muri drückte danach natürlich noch einmal aufs Gas, die Ibächler verteidigten aber den Punkt mit kämpferischem und leidenschaftlichem Einsatz.
FC Muri – FC Ibach 1:1 (1:0). – Sportplatz Brühl. 450 Zuschauer. SR: Aleksandrs. – Tore: 20. Colacino 1:0, 86. Afazi 1:1. – FC Muri: Felder; Huber, Lang, Yildirim, Trottmann; Colacino, Della Rossa, Streuli (85. Madörin), Schaub; Studer (81. Yrusta), Pascariello. – FC Ibach: Ibrahimi; Saner, Wasescha, Mathis (72. Hürlimann), Steiner; Ruhstaller (53. Jurendic), Hoxha, Kost, Lustenberger; Afazi, Matoshi. – Verwarnungen: 22. Wasescha, 37. Pascariello, 89. Lustenberger (alle Foul). – Bemerkungen: 2. Pfostenkopfball Schaub. – Ibach ohne Jurcevic, Di Secli, Schnarwyler, Peter und Jöhl. |
|
|
| |
| Gerechtes Unentschieden in Ibach | 22.05.2011 - 21:38 |
|
Der FC Ibach holte sich am Samstag gegen das zweitplatzierte Team Aargau U21 einen Punkt. Das offenen und abwechslungsreichen Spiel hätte am Ende auf beide Seiten kippen können.
von Lukas von Euw
 Hatte keinen leichten Stand: Genc Matoshi wird von vier Aargauern umringt.
In diesem Duell zweier spielstarken Mannschaften freuten sich die Zuschauer auf ein interessantes und hochstehendes Spiel. Die wenigen Zaungäste wurden dann auch nicht enttäuscht. Schon nach wenigen Minuten gab es den ersten Leckerbissen zu sehen. Der technisch überragende Skender Zeqiri, der diese Saison auch schon drei Mal beim Fanionteam des FC Aarau zum Einsatz kam, zeigte seine Klasse in der 7. Minute. Die Ibächler gewährten dem Aarauer zu viel Platz, dieser fackelte aus gut 25 Metern nicht lange und überraschte FCI-Hüter Ibrahimi mit einem satten Schuss, der via Lattenunterkante den Weg ins Netz fand. Die spielstarken Aargauer liessen aber in der Folge etwas nach und beschränkten sich mit einer überraschend defensiven Ausrichtung aufs Kontern. Ibach hatte mehr Ballbesitz und war spielbestimmend, die Gäste blieben aber mit schnellen Angriffen stets gefährlich. Die beste Szene erspielten sich die Ibächler nach einem schönen Pass von Lustenberger auf Dzavit Afazi, dessen Abschluss aber von Aarau-Hüter Pribanovic abgewehrt werden konnte.
Aargau war stets gefährlich Auf der Gegenseite war Aaraus Stürmer Claudio Rüedi der auffälligste Akteur. Der talentierte 19-jährige erkämpfte sich in der 24. Minute eine gute Möglichkeit, nachdem er sich gegen den herausstürmenden Ibrahimi durchsetzte, danach aber zu wenig aus der Situation machte. Die solide FCI-Abwehr konnte klären. In der Folge neutralisierten sich die beiden Mannschaften gegenseitig. Erst mit der Einwechslung von Spielertrainer Marinko Jurendic in der 36. Minute, Kevin Kost musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden, gewannen die Ibächler wieder etwas Oberhand. Mehr als zwei gute Weitschüsse von Genc Matoshi schauten aber vor der Halbzeitpause nicht heraus. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen nichts. Ibach dominierte, Aargau blieb mit Kontern gefährlich.
Afazis Torriecher zahlte sich aus Der verdiente Ausgleich gelang den Ibächler erst in der 72. Minute. Einen langen Ball von Jurendic schien Torwart Pribanovic behändigt, jedoch hatte der Aarau-Hüter das Leder offenbar noch nicht unter Kontrolle, Afazi spitzelte den Ball weg und schob zum 1:1 ein. Durch den Ausgleich bekamen die Ibächler noch mehr Aufwind, nur wenig später hatte Genc Matoshi die Führung auf dem Fuss, sein Schuss vom Sechzehnerrand geriet aber leicht zu hoch. Nun entwickelte sich ein spannendes und abwechslungsreiches Spiel, das hin und her ging. In der 83. Minute hatten die Ibächler Glück, Zeqiri setzte sich über links gekonnt durch und bediente mit einer herrlichen Flanke den in der Mitte völlig freistehenden Claudio Rüedi, dessen Kopfball jedoch zu unplatziert und dadurch kein Problem für Ibrahimi war. Nur wenige Sekunden später kam auf der anderen Seite Dzavit Afazi, der nach seinem Tor förmlich aufblühte, fast aus dem Nichts zu einer Chance. Der FCI-Torjäger antizipierte wieder richtig und war schneller als Torhüter Pribanovic am Ball, das Leder ging aber nur an den Pfosten.
Glück in der Nachspielzeit Die noch bessere Chance hatte in der 85. Minute Marinko Jurendic, der nach einem langen Ball im Sechzehner sträflich alleine gelassen wurde, dann aber Goalie Pribanovic anschoss. Das wäre die grosse Chance gewesen. In der Nachspielzeit hielten die FCI-Anhänger aber noch mal den Atem an, die Aargauer spielten sich gekonnt durch die Abwehr und plötzlich stand Daniele Romano alleine vor Ibrahimi, der den zum Glück etwas unpräzisen Schuss und damit den Punktgewinn festhalten konnte. Die Teams trennten sich alles in allem gerecht unentschieden, und die Ibächler blieben auch im sechsten Heimspiel der Rückrunde ungeschlagen.
FC Ibach – Team Aargau U21 1:1 (0:1). – Gerbihof, Ibach. 150 Zuschauer. SR: Huber. – Tore: 7. Zequiri 0:1, 72. Afazi 1:1. – FC Ibach: Ibrahimi; Steiner, Mathis, Wasescha, Saner: Lustenberger, Hoxha, Kost (36. Jurendic), Di Secli (68. Ruhstaller); Matoshi, Afazi (92. Schnarwyler). – Aargau U21: Pribanovic; Schalt, Costa, Schmid, Brunner; Romano, Skopljak, Trost, Scherrer (73. Dätwyler); Zeqiri, Rüedi. – Verwarnungen: 55. Wasescha (Unsportlichkeit), 84. Costa (Foul). – Bemerkungen: Ibach ohne Jurcevic, Hürlimann und Peter. 83. Pfostenschuss Afazi. |
|
|
| |